Techview-Podcast-15-31(Folge309)

9 08 2015

In dieser Folge geht es um neues vom Lexus Hoverboard, Gamescom 2015: Microsoft bringt Windows 10 für Xbox, LO 5.0 ist da, Telekom reagiert auf StageFright, Neue Speicherzellen, Großbritanien und das Urheberrecht sowie Android erneut mit Lücke für Fernwartung und Fingerabdrücken und vieles mehr.

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Wie immer wünsche ich viel Spaß beim reinhören ;)



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3 Antworten zu “Techview-Podcast-15-31(Folge309)”

9 08 2015
Tri (17:18:32) :

Ich finde das man sich bei Linux eher zu einer größeren Distri zusammentun sollte, alleine schon weil man dann einfach etwas hat worauf man sich berufen kann. Vereinzeln ist meiner Meinung nach in der heutigen Zeit nicht das, was uns in der Zukunft helfen wird.

Debian hat für mich einen verständlicheren und nachvollziehbarer Weg als so manch anderes Betriebssystem.

Windows 10 kann mit der Fehlerberichterstattung z.B. den gesamten Ram-Inhalt senden auch wenn der Dienst deaktiviert wurde. Interessant ist auch der Hinweis auf das Safe-Harbor-Abkommen, dessen Einführungsgeschichte auch gewöhnungsbedürftig ist.

Zu Ubuntu. Das ist soweit ich das gelesen habe auch nicht besser. Mit Unity sendet es Daten in die Wolke um Werbung einzublenden. Laut http://kilobyte.bplaced.net/ubuntu-und-die-datensammelwut/ sendet Ubuntu auch, wenn man die Option abgestellt hat, nur mit einem fixit (https://fixubuntu.com/) soll das senden unterbunden werden. Ich weiß nicht wo die Reise hingeht, aber nach all dem, was Ubuntu vorbei an den Nutzern macht, sieht es nicht so toll aus.

Ist der Firefox besser oder schlechter als andere Browser? Er ist Quelloffen, dennoch scheint es mir, als ob er genau den gleichen Weg geht, wie die Betriebssyteme mit ihren Datenschutzrichtlinien. Es findet sich so viel Ballast, es wird munter gesendet, Safebrowsing, Cloudfront, usw. sind aktiv. Man kann das ja per Opt-Out zum Teil deaktivieren, aber ist es das Ziel von Open-Source ein Datensammelmonster zu bauen, welches mit anderen Zusammenarbeitet? Safebrowsing kann Google-Cokkies ablegen und dann verweist man auf die Google-Datenschutzrichtlinien. Mozilla Corporation hat ja auch ein finanzielles Interesse und genauso wirkt der Firefox im Moment auf mich. Lesenswert sind die folgenden Seiten.
https://www.privacy-handbuch.de/handbuch_21.htm
http://wiki.kairaven.de/open/app/firefox

Wir regen uns jetzt über Dinge auf, die vor Jahren Stück für Stück “freiwillig” aufgegeben wurden, zugunsten der schönen neuen Welt. Für mich ist das ein Bild was sich zusammenfügt. Die nachfolgende Generation wächst immer mit dem im Selbstverständnis auf, dass das vorherrschende so ist und zur Welt gehört. Wir haben somit Menschen die es einfach nicht anders kennen und das Teil deren Wirklichkeitswahrnehmung ist.

Es passt alles zusammen, dass die Menschen erst freiwillig und dann selbstverständlich ihre Daten und ihr Leben preisgeben. Es ist ja auch okay, aber die Zeiten sind einfach so, dass man in Zukunft damit nichts positives erreichen wird.

Man muss eine Schnittmenge finden, mit denen die Meisten klarkommen, sonst hat man viele, denen alles egal ist.
Und wie das läuft, wenn viele sich nicht einig sind, das sieht man in der Politik.
Es gleicht einer Simulation. Netzpolitik war der Griff ins Klo für diejenigen die was zu verbergen haben. Wo ist denn die ganze Offenheit bei Geheimdiensten und Politik, die wir wie selbstverständlich leben sollen?

Wieso schauen wir uns nicht die Vergangenen paar Jahre an und dann sehen wir was kommen wird. Es wurden Angriffskriege geführt, es wird stellvertreter Kriege geführt, Folter begangen, Nachrichten manipuliert, es werden Drohnen zum töten von Menschen losgeschickt und unser aller Kommunikation wird überwacht und unser Denken manipuliert.

Man kann es nicht in Sätze ausdrücken, es gleicht einer Matrix die durchbrochen werden muss.

Es muss nicht alles so sein wie es ist, das muss allen klar werden.

1984 war 1948. Heute gibt es die schöne neue Welt.

15 08 2015
leszek (17:12:00) :

Ich kann dir da nur zustimmen, auch wenn ich bei dem Zusammenschluss der Distros nicht unbedingt zwingend Sehe. Es reicht wenn man zusammen an einer einheutlichen Technologie arbeitet. Die Einzelheiten und Unterschiede dürfen und sollen weiter existieren dürfen. Zum Großteil wird die Zusammenarbeit bereits gemacht aber prominente Ausscherungen gibt es immer wieder wie eben auch Ubuntu.

10 11 2015
Die letzten und nächsten 24h, Montag, 10.08.2015 | die Hörsuppe (08:39:56) :

[...] Folge 52: Mechanische Schreibmaschinen1337kultur: Folge 52: Mechanische SchreibmaschinenTechview: Techview-Podcast-15-31(Folge309)GeekTalk News: #gt3915 Reinhören und geniessenGeek-Week: #201 Neue Apple Hardware, Privacy [...]

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